Needful things :-) PDF Drucken E-Mail
i7Nach fast 4 Jahren mit meinem bisherigen PC System, einem Intel Quad Core Q6600 mit 2,4Ghz und 2GB DDR2 Arbeitsspeicher, habe ich mich kurzer Hand entschlossen die zentralen Komponenten: CPU, Board und Arbeitsspeicher; durch aktuelle Hardware zu ersetzen.
 
 
 
Da ich mich in den vergangenen Monaten immer mehr mit dem Thema Videobearbeitung und dem Videorendering beschäftigt habe, war dieser Schritt jetzt zwingend notwendig. Denn mit 2GB Arbeitsspeicher sind hierbei schnell die grenzen des Rechners erreicht. Auch die Standard Taktung des bisherigen CPU mit 2,4Ghz ist ebenfalls gefühlt nicht mehr so flott wie damals. Zwar war ein Overclocking ohne Erhöhung der CPU Voltage bis 3,0Ghz möglich, dies wollte ich aber nicht im Dauerbetrieb betreiben.

Daher entschied ich mich für folgende neue Hardware:

CPU:  Intel i7-2600k 3,4Ghz (mit Turbo 3,8Ghz) / Sockel 1155 / L2 Cache: 4x256 KB / L3 Cache: 8MB
CPU Kühler: Arctic Freezer 13 Pro
Board: Gigabyte GA-Z68XP-UD4
RAM: 16GB DDR3 1333 MHZ / G.Skill Ripjaws-X F3-10666CL9D-8GBXL 

Nach etwas Fuddelarbeit die alten Bauteile herauszubauen erwies sich der Einbau der neuen Hardware als relativ einfach. Insbesondere die ab Werk aufgetragene Wärmeleitpaste des neuen CPU Kühlers trug hierzu bei.

Etwas ernüchternd viel der Lieferumfang des Gigabyte Boards aus. Wurde ich vor 4Jahren noch überhäuft mit einer USB Blende und unzähligen bunten Kabeln, waren es diesmal in Summe nur ein paar Kabel.

Nach dem sämtliche Kabel wieder angestöpselt waren kam der Moment der Wahrheit, das erste einschalten! Glücklicherweise fiel es wenig spektakulär aus. Keine Funken, Rauch oder schrille Warntöne. Windows7 bootete normal von Festplatte und Sekunden später wurde auch schon die neue Hardware installiert. Damit war der ursprüngliche Plan, Windows neu aufzusetzen vom Tisch. Denn neben den Treibern für die Ethernet Karte musste nichts installiert werden und das System lief stabil.